Anlässlich des 75. Jubiläums wurden die schönsten Eindrücke und Erinnerungen der bisherigen Laternenköniginnen zusammengetragen. Dabei zeigte sich schnell: Jede Amtszeit war einzigartig. Doch eines verbindet alle Generationen – die Liebe zu unserem Fest, die Freude an der Gemeinschaft und die vielen unvergesslichen Momente, die diese besondere Zeit geprägt haben.
Sigrid I. (1959)
Ich wurde als erste Queen auserkoren, von Nachbar Fred Koch (2. Bürgermeister, SKV-Vorstand).
Von ihm stammte die Idee einer Laternenkönigin. Ich habe erst 6 Wochen zuvor erfahren und wollte erst nicht. Aber meinem Onkel Ludwig Schaub, Ur-Büdesheimer mit Armut-Kindheit zu Liebe, sagte ich doch zu.
Als erste Queen gab es noch keine Erfahrung bei allem, was anstand. Dabei lief sehr viel schief. Daraus resultierte z.B. der Hofmarschall – Albert Bauer.
Ein weiteres Highlight war der Staatsbesuch am Bad Homburger Laternenfest. Dabei hatte Fred Koch eine Zusammenarbeit mit Vorteilen für unser Fest angestrebt.
Ilse I.(1966)
Ich bin mit dem Büdesheimer Laternenfest groß geworden. Bereits beim 1. Festzug 1951 saß ich auf den Schultern von Vater Hermann Dietz und habe den Laternenfestzug mit Lampions und dem Büdesheimer Spielmannszug an der Ecke Schloßstraße verfolgt. Mein Vater und mein Bruder, Kurt Dietz, hatten damals aktiv mitgearbeitet und haben zum Gelingen des Festes beigetragen: Sie haben die Beleuchtung am Rathaus installiert und waren verantwortlich für die Nidder-Wasserspiele sowie die Schlossbeleuchtung. Auch mit den Großeltern ging ich am Fest durch die Straßen von Büdesheim. Mit ca. 10 Jahren nahm ich am Festzug teil, gemeinsam mit mehreren Mädchen einer Turngruppe des SKV Büdesheim.
Ich hänge noch heute sehr an Büdesheim und am Laternenfest und wäre niemals übers Laternenfest in den Urlaub gefahren.
1966 fand zum 15. Mal das Büdesheimer Laternenfest statt. Aufgrund des Jubiläums-Laternenfestes wurde erstmals ein Foto der Laternenkönigin in der Festschrift „Die Latern“ veröffentlicht. Die Krönung fand am Samstag, 23. Juli 1966 im Saal der Gaststätte „Zur Krone“ statt, also zwei Wochen vor dem Laternenfest. Zum Krönungsball wurde die Kapelle Georg Glas engagiert, die aus Musikern des Frankfurter Rundfunkorchesters (Leitung Willy Berking) bestand, um den Krönungsabend musikalisch zu umrahmen. Der Einzugsmarsch für Ilse I. mit Gefolge war der „Triumphmarsch aus der Oper Aida“ – ein sehr feierlicher Einzug. Im vollbesetzten Saal wurde kräftig gefeiert und getanzt. Das Motto des Laternenfest-Umzuges am ersten August-Wochenende lautete „Märchen aus Tausend und eine Nacht“.
Am Samstagabend fand – wie auch noch heute – das Platzkonzert vor dem Rathaus mit offizieller Festeröffnung statt. Abgeholt wurde Ilse I. schon damals zu Hause mit einem großen Auto von Horst Kluge, das geschmückt war mit einer großen Krone. Damit ging es dann zum Rathausplatz. Erstmals erfolgte die Entzündung der Festbeleuchtung durch einen Fußschalter, ausgedacht und in die Tat umgesetzt durch den Vater Hermann Dietz. Durch diesen Fußschalter wird bis heute noch die Festbeleuchtung am Rathaus entzündet.
Ein weiterer Höhepunkt bildeten die beiden Festumzüge am Samstag und Sonntagabend bei Anbruch der Dunkelheit. Montags morgens Weckruf durch die Blasmusik ab 9.00 Uhr. Anschließend großer Frühschoppen im Festzelt auf dem Festplatz, wo sich traditionell alle Büdesheimer versammelten und feierten bei tollem Programm und ausgelassener Stimmung. Meine erste Amtshandlung am Frühschoppen war: Ich habe Herrn Albert Bauer zum Oberhofmarschall befördert. Albert Bauer hatte zum letzten Mal die Büdesheimer Laternenkönigin begleitet und ging danach sozusagen in den Ruhestand. Abends Brillantfeuerwerk und um 24.00 Uhr erfolgte die Abschiedsproklamation durch Ilse I.
Das Laternenfest 1966 war ein ganz besonderes Ereignis für mich.
In der darauffolgenden Woche des Laternenfestes 1966 erhielt ich besondere Post: Ich bekam eine Postkarte vom Holstein-Tor aus Lübeck. Die Anschrift lautete „An die Büdesheimer Laternenkönigin Ilse I.“. Ohne Angabe der Straße erreichte mich die Postkarte – ich war sehr überrascht!
Im Juni 1966 durfte ich bereits als Hofdame meiner Vorgängerin mit dem Thronwagen am 6. Hessentag in Friedberg teilnehmen. Dieser Hessentag stand im Zeichen des 750-jährigen Bestehens der Stadt.
Im Juli 1966 durfte ich ebenso als Hofdame meiner Vorgängerin auf einem mit Rosen geschmückten Wagen beim Festzug des Steinfurter Rosenfestes teilnehmen, als Werbemaßnahme für das bevorstehende Laternenfest.
Die fröhlichen Stunden und wunderschönen Tage, die ich durch das Büdesheimer Laternenfest erleben durfte, haben mich mein ganzes Leben begleitet. Vor allem auch, dass meine beiden Töchter, Beate und Iris, und später auch meine drei Enkelinnen, Madeline, Elena und jetzt Lisanne, dieses Amt der Büdesheimer Laternenkönigin ausüben durften. Auch zu den Einladungen der Gastköniginnen, wo wir zahlreiche Kontakte geknüpft hatten, wurden wir immer sehr herzlich empfangen.
Elfriede I. (1967)
Darum bin ich Laternenkönigin geworden:
Weil ich darum gebeten wurde, und zwar vom Vorsitzenden des örtlichen Kleingartenbauvereins. Ich war mit meinen Eltern ein Jahr zuvor nach Büdesheim gezogen und nahm das Amt gerne an, um möglichst viele Büdesheimerinnen und Büdesheimer kennenzulernen.Das ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Ich erinnere mich gerne an viele lustige Anekdoten und außergewöhnliche Situationen – meist zum Schmunzeln; auf jeden Fall unvergesslich …
Dem Laternenfest blieb ich noch lange verbunden; von 1968 bis 1995 schrieb ich alle Jahre wieder den Artikel zum Motto des Festzugs, der dann in der Festschrift „Die Laterne“ erschien.
Helmi I. (1972)
Darum bin ich Laternenkönigin geworden:
Als „echtes Beuesemer Mädsche“ bin ich mit meinem Geburts-/Heimatort und somit auch mit dem Laternenfest eng verbunden. 1972 ergab sich die Chance Laternenkönigin zu werden, welche ich dann voller Stolz ergriff.
Das ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Es war für mich, als damals 17-Jährige, ein tolles Fest mit haufenweise neuen Erfahrungen. Besonders blieben mir hierbei die leuchtenden Kinderaugen bei jeder Begegnung in Erinnerung.
Silvia I. (1975)
Darum bin ich Laternenkönigin geworden:
Auserwählt vom Schützenclub Büdesheim als einzige im Verein, die das Alter hätte es zu machen.
Das ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Eine wunderbare Zeit, schöne Kleider, tolle Menschen und schönes Wetter.
Gabi I. (1976)
Darum bin ich Laternenkönigin geworden:
Jubiläum, angeblich keine andere Bewerberin?!
Hatte eigentlich zuviel Angst, vor so vielen Menschen, eine Rede (ohne Protokoll!!) zu halten.
Das ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Der „nette“ Reporter hat einfach geschrieben: Gabi hält eine „freie“ Rede, sie muss nicht ablesen!!?
Und dann auch noch die Krönung, das 1. Mal im Festzelt! Aua!! Scheinbar waren wir zu jung für andere Feste (16–15–15), möglich, dass uns das übel genommen wurde?!
Die Kleider verdankten wir (4× das gleiche Modell – schlicht) meiner Nachbarin: Frau Class, das Auto auch einem Nachbar: Herrn Stefanidis!
Hofdamen: Veronika Margos, Gerlinde Schnierle.
Jutta I. (1979)
Darum bin ich Laternenkönigin geworden:
Wie immer wurde eine Königin gesucht. Damals war ich Vorsitzende vom Werbeausschuss und Mitglied bei der Feuerwehr….. und so ist es gekommen!
Das ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Das Besondere an diesem Fest: ich war die erste und ich glaube, die einzige, die keine Hofdamen, sondern einen männlichen Begleiter hatte.
Außerdem war es tagsüber sehr heiß.
Elke II. (1982)
Darum bin ich Laternenkönigin geworden:
Ich war in der Büdesheimer Tanzgarde, geleitet von Frau Helli Rose, und gerade 18 Jahre alt geworden. Es war ihre Idee, dass ich Laternenkönigin werden könnte. Sie hat mich vorgeschlagen und in den Tagen sehr unterstützt.
Das ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Als Mitglied der Tanzgarde bin ich zuvor schon mehrfach auf dem Laternenfest aufgetreten und kannte das Fest gut. Jetzt war ich auf einmal Mittelpunkt des Festes, aber meine Hofdamen waren die anderen Mädchen der Tanzgarde, was mir vermutlich half, meine Aufregung zu bewältigen.
Der Umzug, die vielen ehrenamtlich Engagierten für das Fest, aber auch der Besuch der Musikkapelle bei mir zuhause habe ich als sehr besonders in Erinnerung.
Patricia I. (1983)
Darum bin ich Laternenkönigin geworden:
Damals haben die Büdesheimer Vereine im Turnus die Laternenkönigin gestellt.
Das DRK Büdesheim, in dem ich aktiv war, hat mich gefragt und ich habe gerne zugesagt.Das ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Der Krönungsabend (ich war sehr aufgeregt), der Huldigungsmarsch der Spielmannszüge am Rathausplatz, anschließend das Entzünden der Festbeleuchtung, die Festumzüge. Aus Oper und Operette, der Frühschoppen am Montag und die Abschlussrede um Mitternacht — einfach alles!
Besuche auf anderen Festen waren nicht üblich.
Einmal war ich mit der Büdesheimer Blasmusik in Frankfurt bei der Feier einer Firma.
Beate I. (1985)
Darum bin ich Laternenkönigin geworden:
Das Amt der Laternenkönigin verbinde ich mit Heimat und Tradition.
Als ich klein war, habe ich unzählige Male das Fotoalbum meiner Mutti, als sie Hofdame (1965) und Laternenkönigin (1966) war, vor und zurück geblättert und davon geträumt auch einmal Laternenkönigin zu werden. Mit einem wunderschönen Kleid und einer Krone auf dem Kopf vom Thronwagen zu winken.Als Büdesheimerin und aufgewachsen in einer mit dem Laternenfest eng verbundenen Familie, gehörte das Laternenfest zu einem der wichtigsten Jahresereignisse. Noch heute ist das 1. Augustwochenende, auch für meine Töchter, etwas ganz Besonderes und wir freuen uns schon im Januar darauf, wie auf Weihnachten.
Das ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Der Einzug in das Festzelt: an allen 4 Tagen ein mit feiernden Menschen gefülltes, großes Zelt. Besonders am Samstag und Sonntag war kaum ein Durchkommen möglich. Und die Band spielte schon damals: Heute Abend ist Laternenfest. (Allerdings in einer flotteren Version als das Original.)
Aber auch sich anbahnende Kontakte zu anderen Königinnen und Festen im Umland waren tolle Erlebnisse, an die ich gerne zurückdenke. Da war das Frühlingsfest in Bergen Enkheim: die 1. Einladung außerhalb von Büdesheim! Dort lernte ich die Brunnenkönigin Petra I. von Oberursel und ihren Brunnenmeister kennen, worauf eine spontane Einladung zum dortigen Brunnenfest erfolgte.
Unvergessen ist auch der Empfang aller Gastköniginnen am Ende der Amtszeit meiner Schwester Iris I., 1987 bei uns zu Hause. Da wir während unserer Amtszeit so viel Gastfreundlichkeit erleben durften, wollten wir auf diesem Wege etwas davon zurückgeben. Später wurde dies eine offizielle Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft.
Iris I. (1986)
Darum bin ich Laternenkönigin geworden:
Das Büdesheimer Laternenfest – eine Tradition, die sich über Jahre und Jahrzehnte fortsetzt. Und für mich in besonderer Weise, denn ich durfte als 3. Königin der Familie Dietz/Schömer diese schöne Tradition fortsetzen und damit das Fest sowie Büdesheim und die Gemeinde Schöneck repräsentieren. Eine ganz besondere Ehre, die mir und der ganzen Familie noch lange in Erinnerung bleiben sollte.
Das ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Die Krönung am Freitagabend war ein prächtiger Auftakt und markierte den Beginn meiner unvergesslichen Reise als Königin. Im großen festlich geschmückten Festzelt wurde ich feierlich durch meine Schwester, Beate I., gekrönt.
Das Platzkonzert am Samstag und Sonntag zog die Bewohner und Besucher von Büdesheim zum schön geschmückten Rathausplatz. Meine Ansprache als Königin auf dem Podium vor dem Rathaus nahm ich sehr gerne wahr und ich freute mich darauf, die überaus vielen Besucher bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen begrüßen zu dürfen und in Büdesheim willkommen zu heißen.
Ein weiterer Höhepunkt bildeten die beiden Festumzüge bei Einbruch der Dunkelheit. Unter dem Motto „Touristen entdecken die Welt“ zog der Festumzug an den lauen Sommerabenden durch die festlich geschmückten Straßen von Büdesheim. Der mit roten Gladiolen geschmückte Thronwagen und der festlichen Beleuchtung bildeten wie immer den Mittelpunkt des Festumzuges.
Der Montag begann mit dem traditionellen Frühschoppen und einem bunten Programm aus Künstlern im dicht besetzten Festzelt. Mit einem großartigen Feuerwerk und meiner Abschlussrede um Mitternacht endete das schöne Fest 1986.
Für mich war und ist es nicht nur ein Fest. Für mich ist das Büdesheimer Laternenfest ein Symbol für die Verbundenheit der Menschen in unserem Dorf. Ein Wochenende, in dem wir gemeinsam feiern, lachen und uns erinnern, dass es die (kleinen) Traditionen sind, die das Leben lebenswert machen.
Corinna I. (1987)
Darum bin ich Laternenkönigin geworden:
Es ist eine Ehre, als Büdesheimer Mädchen Laternenkönigin zu werden.
Das ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Es war ein tolles Jahr mit unvergesslichen Erlebnissen.
Viele schöne Auftritte auf verschiedenen Festen und Umzügen mit meinen beiden Hofdamen Michaela Hüttig und Andrea Touvain.
Ganz besonders war der Umzug am Hessentag in Hofheim, der im Fernsehen übertragen wurde.
Kerstin I. (1988)
Darum bin ich Laternenkönigin geworden:
Wolfgang Kloss besuchte mich überraschend zu Hause und fragte mich persönlich, ob ich das Amt der Laternenkönigin übernehmen möchte.
Nach kurzer Bedenkzeit und der Überlegung, ob ich dieser Aufgabe gewachsen bin und die Tradition würdevoll vertreten kann, sagte ich schließlich JaDas ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Neben dem heftigen Herzklopfen am Krönungsabend und die bange Frage im Kopf, ob ich meine Rede vor den vielen Menschen fehlerfrei auswendig meistern würde. Sind mir vor allem die unvorhersehbaren Momente in Erinnerung geblieben, die diese Zeit so besonders gemacht haben.
Samstagabends beim Festumzug: mitten drin, spielte die Beleuchtung mir einen Streich und fiel komplett aus. Als mich ein Reporter irritiert fragte warum wir im Dunklen sitzen, antwortete ich spontan: Bei meiner Ausstrahlung ist künstliche Beleuchtung nicht nötig.
Auch ein überraschender Zeitungsartikel der Jugendgruppe Licher 01, mit den besten Glückwünschen für meine Amtszeit, ist mir in freudiger Erinnerung geblieben und hat mich tief berührt.
Es waren vier intensive Tage voller Sonnenschein und Freude, an denen ich nicht nur Spaß hatte, sondern auch ein großes Stück über mich selbst hinausgewachsen bin.
Iris II. (1989)
Darum bin ich Laternenkönigin geworden:
Naja, dass gehört als Büdesheimerin dazu, einmal Laternenkönigin zu werden. Außerdem hatte mich damals Hr. Kloss gebeten, in seinem letzten Jahr als Vorsitzender, Laternenkönigin zu werden. Diesen Wunsch habe ich ihm natürlich nicht abgeschlagen.
Es war eine schöne Erfahrung, das Büdesheimer Laternenfest noch aus einer ganz anderen Sicht zu erleben.Das ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Die vielen Gastköniginen an meine Krönung und dann auf deren Festen Büdesheim zu repräsentieren.
Die wunderschöne Krönung, das im Anschluss daran vom Festwirt organisierte Programm anlässlich meiner Krönung und die Verabschiedung von Hr. Kloss.
Der wunderschöne Umzug, die Büdesheimer Blasmusik wenn sie mich abgeholt haben.
Heike I. (1990)
Ganz ehrlich, meine Abfolge jedes Jahr war: Geburtstag, Fasching, Laternenfest, Weihnachten.
Als Kind in Büdesheim aufgewachsen, war/ist es immer im Bereich des Möglichen, auch einmal Königin zu werden.
Und plötzlich stand ich da, als Laternenkönigin (das hatte ich meiner Trainerin Rosi zu verdanken) und natürlich war ich richtig stolz darauf.
Ja, und meine beiden Hofdamen Tanja und Tanja, die immer mehr Bammel vor meinen Reden hatten als ich selbst …
Der Umzug, ein Höhepunkt, damals wie heute: die Motivwagen einfach spitze, die Fanfarenzüge, die tolle Atmosphäre aus Licht, Musik und Gemeinschaft und ich als Königin auf dem Thronwagen – für mich ein unvergessliches Erlebnis.
On top: 1990 Fußball-Weltmeister – muss ich da noch was sagen!
Im Festzelt haben wir abgefeiert, auf den Tischen getanzt und gesungen.
„We are the Champions“ das Lied überhaupt im Zelt …. Es war eine großartige Stimmung.Ich habe so viele tolle Menschen getroffen, soviel Freundlichkeit erfahren und das Glück gehabt, zwei tolle Hofdamen an meiner Seite gehabt zu haben.
Es war ein ganz besonderes Laternenfest, auf jeden Fall für mich.
Auch wenn ich nicht mehr hier wohne, in meinem ganzen Leben gab es keine 5 Laternenfeste, an denen ich nicht hier war!!!!
Michaela I. (1991)
Darum bin ich Laternenkönigin geworden:
Das war ein Wunsch schon als Kind.
Hatte sehr große Unterstützung durch meine Familie.
Damals im SKV und Vater war sehr engagiert im SKV.
Das ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Tolle Unterstützung meiner Familie.
Tolle Unterstützung der damaligen Jugend (Freundeskreis in Büdesheim)
Tolle Stimmung im Zelt bis in die Morgenstunden.
Einmaliges Erlebnis vor so vielen Menschen zu sprechen und französische Partnergemeinde war anwesend.
Sandra I. (1992)
Darum bin ich Laternenkönigin geworden:
Ich war bei den Majorettes.
Da ich etwas unschlüssig war, hat Herr Schmidt mich angerufen, um mich zu „überreden“.
Das ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Tanzen üben mit Bürgermeister Schmidt in seinem Büro.
Ich bin mehrmals mit meinen Hofdamen Tanja u. Alexa mit einer gut gefüllten Kühlbox (mit Schnaps, Whiskey, Bacardi, Softdrinks u.v.m.) losgezogen, um die ganzen „Wagenbauer“ bei Laune zu halten.
Als die große Blasmusik-Truppe bei mir zu Hause ankam und (vorher mit Bier versorgt) mich mit lautem Tamtam abholte!
Rosi Pohl hat damals noch alles begleitet.
Weitere Erinnerungen:
Ich hatte vor Lampenfieber ein Glas Sekt zu viel vorher getrunken und kam dann bei meiner einen Rede teilweise ins Stocken, da ich sie auch noch auswendig aufsagen wollte.
Cora I. (1995)
Darum bin ich Laternenkönigin geworden:
Schon als kleines Mädchen habe ich mit großen Augen den Festumzug angeschaut und die damaligen Laternenköniginnen mit ihren Hofdamen bewundert. Und ich dachte mir: „Wenn ich groß bin, möchte ich auch einmal Laternenkönigin sein.“
Mich faszinierte der Gedanke, bei unserem wunderbaren Lichterfest mitten im Geschehen zu sein. Mein Mädchentraum ging dann am vierten August 1995 in Erfüllung.
Das ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Es war ein aufregender Moment, durch das Festzelt zur Bühne hinaufzugehen und zur Krönung auf dem kleinen Samtschemel niederzuknien. Anika I. steckte mir das Diadem fest und überreichte mir das Laternen-Zepter. Dann drehte ich mich mit meinen Hofdamen Kerstin und Marina zum Publikum um. Wir schauten in die strahlenden Gesichter der Gäste – Applaus ertönte. Der Bürgermeister kündigte meine Antrittsrede an. Ich war so aufgeregt, dass mir die Knie zitterten, was unter dem Krönungskleid zum Glück für niemanden sichtbar war.
Dann waren die ersten Worte gesprochen, und das Publikum applaudierte. Seit diesem Moment habe ich nie wieder Angst gehabt, vor Publikum zu sprechen.
Meine schönsten Erinnerungen? Es gibt so viele …
Es war ein großer Augenblick, auf dem Thron Platz zu nehmen, eingerahmt von meinen Hofdamen und den Vasen voller Gladiolen.
Niemals werde ich das Blumenmeer vergessen, das sich nach dem Krönungsabend in meinem Elternhaus angesammelt hatte.
Am Laternenfestsamstag war es nach meiner Ansprache auf dem Podest beim Platzkonzert am Rathaus für mich ein ganz besonderer Moment, durch Betätigen eines Schalters die Festbeleuchtung zu entzünden und die Wasserspiele an der Nidderbrücke zu starten. Das Laternenfest hatte nun ganz offiziell begonnen!
Bei den Umzügen unter dem Motto „Mann-o-Mann“ hatten meine Hofdamen und ich viel Freude: Winken, Blumen und Bonbons in die jubelnde Menschenmenge werfen … Es war traumhaft schön.
Ewig werde ich mich an den Laternenfestsonntag erinnern, als sich ein kleines Mädchen mit beiden Händen an meinem Kleid festhielt und fragte: „Bist Du das Schneewittchen?“ Es fiel mir sehr schwer, ihr zu sagen, dass ich es leider nicht war … ❤️
Blumen verteilen an die Spielmannszüge… tanzen im Festzelt mitunseren Gästen aus Südfrankreich – und mit meinem Papa. Diese Momente leben in meinem Herzen weiter.
Herausragende Ereignisse während meiner Amtszeit waren für mich der Besuch des Steinfurter Rosenfestes sowie die Teilnahme am Hessentagsumzug 1996 in Gelnhausen.
Danke an Marina und Kerstin, an Lisa, an meine Familie und an alle Menschen, die uns das Laternenfest 1995 damals ermöglicht haben.
Katharina I. (1997)
Darum bin ich Laternenkönigin geworden:
… weil Rosi Pohl es unbedingt wollte
Das ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Hessentag in Erbach am 21.06.1998 – meinem Geburtstag
Majorettes und Spielmannszug aus Arnould als Gäste an meiner Krönung und am Umzug am Samstag
Besuch mit meinen Hofdamen und Rosi und Lothar Pohl als Betreuer, die besten überhaupt, in Anould zum Jubiläumsfest der Majorettes Anould
… tolle Zusammenhalt aller hessischen Königinnen des Jahres 1997/98
Elke III. (1998)
Darum bin ich Laternenkönigin geworden:
Ich wurde 3 Mal gefragt. 2 Mal habe ich nein gesagt und beim 3. Mal: wenn Corinna Hofdame macht, mache ich Laternenkönigin. Sogar ihre Mutter sagte: „Kannst du vergessen, Corinna im Kleid? Niemals!“ Ich war so sicher, dass sie ablehnt und dann sagte sie vor versammelter Mannschaft: Na klar, machen wir!
Das ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Beim Kleider kaufen war es brütend heiß, aber am Laternenfest-Wochenende hundekalt … wir haben gefroren wie die Schneider… Aber es war ein großartiges Fest!
Tatjana I. (1999)
Darum bin ich Laternenkönigin geworden:
Laternenkönigin bin ich eher durch Zufall geworden.
Ich war mit dem Angelverein beim alljährlichen Vereinsschießen im Schützenclub und wurde spontan von einem Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Büdesheimer Laternenfest gefragt, ob ich mir nicht vorstellen könnte in diesem Jahr Laternenkönigin zu werden?
Nach kurzer Rücksprache mit meiner Familie und dem Angelverein Büdesheim habe ich mich dazu entschieden unser traditionelles Fest für ein Jahr als Büdesheimer Laternenkönigin zu begleiten.
Das ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Ich habe das Jahr meiner Regentschaft voller schöner, aber auch anstrengender Momente in Erinnerung:
Neckend gemeinte Worte wie „Man muss sich auch mal quälen können!, wenn die Schuhe drückten vom vielen Tanzen.
Sowie die „Spiele ohne Grenzen“ am Krönungsabend, wo die Teams BH’s aus dem Publikum sammeln sollten und ich meinen spontan den Road Boy’s übergab.
Zum Glück war meine Mutter Schneiderin und konnte 2 x meine Kleider – nach dem der Reißverschluss und der Ärmel gerissen waren – reparieren.
Ich musste auf dem Festplatz von einem Termin zum nächsten und war dabei ständig unterwegs.
Ich habe über das Jahr viele Freundschaften geschlossen, auch unter den anderen Hoheiten, die bis heute bestehen.
Heute denke ich mit einem Schmunzeln daran zurück. Die vielen Begegnungen und Gespräche mit den Menschen haben das Jahr für mich unvergesslich gemacht.
Auch wenn heute vieles anders ist, freue ich mich immer noch über die Zeit als Teil des Zugausschusses, dem ich immer noch angehöre.
Alice I. (2000)
Darum bin ich Laternenkönigin geworden:
1999 war ich bei Tatjana I. Hofdame und da kam ich auf den Geschmack
mich für das Jahr 2000 als Königin zu bewerben.Das ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Im Jahr 2000 war zum ersten Mal der Empfang für die Hessischen Hoheiten beim Ministerpräsident Roland Koch auf Schloss Biebrich.
Christina I. (2001)
Ich bin mit dem Büdesheimer Laternenfest aufgewachsen. Meine ganze Familie engagiert sich seit vielen Jahren bei der ARGE. Bereits mein Großvater gehörte zu den Gründungsmitgliedern.
Schon als kleines Mädchen habe ich mich jedes Jahr erwartungsvoll auf das Laternenfest gefreut, wenn der ganze Ort geschmückt und bunt beleuchtet wurde und alles im Zeichen der Laterne stand.Beim Jubiläumsfest „50 Mal im Lichterstrahl“ als Laternenkönigin inthronisiert zu werden, war mir eine Freude und eine Ehre. Der Krönungsabend im Festzelt ist mir als besonders schönes Erlebnis in Erinnerung geblieben.
Zu den eindrucksvollsten Veranstaltungen während meiner Amtszeit gehörten der Besuch des Burgfests in Königstein, das Königinnen-Treffen beim hessischen Ministerpräsidenten im Biebricher Schloss und das Steinfurther Rosenfest.
Heute engagiere ich mich im Werbeausschuss für das Büdesheimer Laternenfest.
Nadine I. (2003)
Ich bin Laternenkönigin geworden, weil Martina Rexterroth über die Hauptstraße geschrien hat, dass ich die neue Königin werden muss und weil sie gesagt hat, dass mein Papa stolz auf mich gewesen wäre !
Mir ist besonders in Erinnerung geblieben die wunderschönen Feste, die Partys, die wir gefeiert haben die netten Menschen, die ich kennengelernt habe.
Ich habe viele Erfahrungen gesammelt. Es war eine wunderschöne Zeit.
Vor allen Dingen mit den Menschen, die mich damals begleitet haben, wie meine Mama, meine Schwester und Alice ich hätte mir keine besseren Hofdamen wünschen können, als die beiden !!!
Martina Rexterroth die immer an meiner Seite war, die schon morgens um 6:00 Uhr angerufen hat und mir mitgeteilt hat, wo ich heute um wie viel Uhr zu erscheinen habe.
Conny I. (2004)
Darum bin ich Laternenkönigin geworden:
Das Laternenfest hat mich schon seit meiner Kindheit begleitet. Mit sechs Jahren durfte ich als Majorette die Laternenkönigin bei der Krönung und beim Umzug begleiten – ein Erlebnis, worauf man das ganze Jahr hin trainiert hat.
Einige Jahre später stand ich mit meiner Tanzgruppe „Spirit in Motion“ selbst auf der Bühne und wir haben den Krönungsabend mit gestaltet. Mehrere Jahre war unser Showtanz der krönende Abschluss. Als mich Ludger Stüve damals fragte, ob ich mir vorstellen könnte, Laternenkönigin zu werden, fiel mir die Entscheidung deshalb ziemlich leicht. Gemeinsam mit meinen Tanzfreundinnen Sara und Miri, die mich als Hofdamen begleitet haben, bin ich in diese Amtszeit gestartet.
Gleichzeitig war ich damals auch bei der Büdesheimer Feuerwehr aktiv, die jedes Jahr zusammen mit der ARGE dafür sorgt, dass Büdesheim zum Laternenfest so herrlich bunt leuchtet.
Das ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Der Umzug durch Büdesheim auf dem Thronwagen – Rosen verteilen, die vielen bekannten Gesichter am Straßenrand sehen und begleitet werden von den Mädchen mit ihren Leuchtstäben – das hat schon seinen eigenen Moment.
Auch die vielen Feste im Umkreis, bei denen ich Büdesheim vertreten durfte, waren eine besondere Erfahrung. Ganz vorne dabei das Königsteiner Burgfest.
Und natürlich gehören auch die zahlreichen Friseurbesuche bei Judith Junk und ihrem Team dazu, um unsere tollen Hochsteckfrisuren zu zaubern – oft zu unsäglichen Zeiten aber immer mit der besten Laune.
Insgesamt war es einfach eine intensive und besondere Zeit, die ich so nicht nochmal erleben werde.
Sabrina I. (2006)
Darum bin ich Laternenkönigin geworden:
Als Kind wollte ich schon immer mal Laternenkönigin werden, da ich bei den Majorettes auch immer hautnah dabei war.
Das ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Der Königinnentreff in Witzenhausen. Da dieses Treffen nicht jedes Jahr war, hatten wir 2007 das Glück dort mitzumachen. Wir sind u. a. Trike gefahren.
Auch sehr schön war die Einladung beim Hessischen Ministerpräsidenten.
Meike I. (2007)
Darum bin ich Laternenkönigin geworden:
Meine persönliche Motivation war der Spaß an Kommunikation und Kontakt mit vielen Menschen.
Das Amt der Laternenkönigin pflegt eine Tradition und bringt Menschen zusammen.
Das ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Viele tolle Feste mit guter Laune.
Manuela I. (2009)
Darum bin ich Laternenkönigin geworden:
Da es für mich schon immer eine Ehre war Büdesheim und unser wunderschönes Laternenfest repräsentieren zu dürfen.
Das ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Eigentlich die komplette Zeit als Königin, denn es war eine einmalige Zeit mit vielen Höhepunkten die unvergessen bleiben werden.
Sandra II. (2010)
Darum bin ich Laternenkönigin geworden:
Als geborenes Büdesheimer Mädchen war es ein Kindheitstraum einmal Büdesheimer Laternenkönigin zu sein, und unser schönes Büdesheim würdig zu repräsentieren.
Das ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Im Haus Ronneburg durfte ich mit 9 weiten Hoheiten und dem Sitzungspräsidenten einen königlichen Elferrat bilden.
Auf dem Weg zum hessischen Ministerpräsident Volker Bouffier hatte unsere königliche Karosse mitten auf der Autobahn einen Getriebeschaden. Von dort aus ging es mit einem viel zu kleinen Taxi weiter in Richtung Schloss um pünktlich zum Empfang dort zu sein.
Letzens ist doch die schönste Erinnerung unser traditionelles und schönes Büdesheimer Laternenfest. Unser Lichterumzug und die vielen Gäste sind einfach eine Bereicherung für unser Büdesheim. Am Frühshoppen gab es sage und schreibe 870 Liter Freibier.
Julia I. (2011)
Darum bin ich Laternenkönigin geworden:
Wenn man mich als Mädchen gefragt hätte, ob ich mich mal Laternenkönigin werden würde, hätte ich nur gelächelt und den Kopf geschüttelt. Es war nie mein Kindheitstraum Laternenkönigin zu werden, bis ich 2009 gefragt wurde, ob ich Lust habe Hofdame zu werden, dabei hatte ich erstmal Zweifel, wobei ich dann aber doch freudig zugestimmt habe.
Als Hofdame habe ich einen ersten Einblick bekommen, wie es ist Laternenkönigin zu sein. Als Laternenkönigin vertritt man Büdesheim weit über die Grenzen hinaus.
Man trägt ein traumhaftes Kleid, bekommt eine tolle Frisur, besucht viele tolle Veranstaltungen und lernt ganz viele herzliche Menschen kennen.
Genau diese Erfahrungen als Hofdame waren es, die mich dazu gebracht haben mich 2011 als Laternenkönigin zu bewerben.
Mit meinen zwei Hofdamen Sarah und Juliana hatte ich dabei immer eine super Begleitung und ich bin stolz die zwei an meiner Seite gehabt zu haben.
Das ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Die vier Tage Laternenfest sind für jede Laternenkönigin das Highlight, so auch für mich. Vor allem der aufregende Krönungsabend und die zwei schönen Umzüge werden für mich immer unvergesslich bleiben.
Das ganze Jahr über besucht man viele großartige Veranstaltungen, dazu gehörten unteranderem, die vielen Krönungen der anderen Hoheiten. In dieser schönen Zeit haben wir uns fast jedes Wochenende bei unterschiedlichsten Events gesehen, sodass irgendwann der Begriff Wochenendfamilie zustande gekommen ist. Weitere tolle Highlights in meiner Amtszeit waren der Besuch beim hessischen Ministerpräsidenten in Wiesbaden, das Steinfurther Rosenfest und der Hessentag in Wetzlar.
Ich wohne zwar nicht mehr in Büdesheim, dennoch besuche ich jedes Jahr das Laternenfest mit meiner Familie und wünsche mir für die Zukunft, dass unser traditionelles Laternenfest noch lange bestehen bleibt. Und wer weiß, vielleicht wird eine meiner Töchter später mal in meine Fußstapfen treten.
Kim I. (2013)
Darum bin ich Laternenkönigin geworden:
Ich bin Laternenkönigin geworden, weil meine Mama bereits 30 Jahre vor mir Laternenkönigin gewesen ist.
Das ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Die vielen wunderbaren Bekanntschaften und Freundschaften, die zum Teil bis heute Bestand haben, innerhalb der „königlichen Wochenendfamilie“ auf Zeit.
Eine schöne Formulierung – besonders der Ausdruck „königliche Wochenendfamilie auf Zeit“ vermittelt sehr gut das Gemeinschaftsgefühl der Laternenköniginnen.
Christina II. (2014)
Darum bin ich Laternenkönigin geworden:
Ich wurde damals von Martina Rexterroth gefragt und es war mir eine Ehre, Büdesheim auch in den benachbarten Gemeinden zu repräsentieren. Und ich bin stolz darauf, ein Teil der Geschichte und der Tradition Büdesheims zu sein.
Das ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Die vielen tollen Momente und das Kennenlernen von lieben Menschen.
Die strahlenden Kinderaugen, wenn sie mich als Prinzessin angesehen haben. Hier ist mir besonders die kleine Finja in Gedächtnis geblieben.
Sie war so süß und wollte immer Fotos machen. Vielleicht wird sie auch einmal Laternenkönigin?
Isabell II. (2016)
Darum bin ich Laternenkönigin geworden:
Unser Laternenfest ist ein ganz besonderes Ereignis. Besonders für uns Büdesheimer und Büdesheimerinnen. Es ist ein Fest, bei dem Jung und Alt einmal im Jahr zusammenkommt, eine schöne Zeit miteinander verbringt und gemeinsam feiert. Die einzigartige Atmosphäre und die vielen glücklichen Momente machen unser Fest jedes Jahr aufs Neue unvergesslich!
Das ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Unser Highlight war die Teilnahme am Umzug. In den von bunten Lichtern durchströmten Straßen in bekannte Gesichter zu schauen, war ein Wahnsinnsgefühl.
Madeline I. (2017)
Darum bin ich Laternenkönigin geworden:
Schon seit Kindertagen ist die einzigartige Atmosphäre des Büdesheimer Laternenfestes etwas Besonderes für mich. Die bunten Lichter, die aufwendig gestalteten Festwagen und die fröhlichen Menschen machen das Fest für mich schon immer zum Höhepunkt des Sommers.
Der Wunsch, einmal selbst Laternenkönigin zu werden, entstand schon früh – auch durch die schönen Erzählungen meiner Oma, Mutter und Tante, die bereits vor mir die Ehre hatten, dieses besondere Amt einmal ausführen zu können.
Mit dem Amt der Laternenkönigin verbinde ich das Gefühl, etwas ganz Besonderes zu repräsentieren, die Freude und Bewunderung der Kinder zu erleben und Teil einer bedeutenden Tradition zu sein. Ein zauberhaftes Erlebnis, das tief im Herzen bleibt.
Das ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Mit dem Amt der Laternenkönigin im Jahr 2017 verbinde ich viele schöne Erinnerungen. Besonders gerne denke ich an die Festtage in Büdesheim zurück – an die feierliche Krönung, die Festumzüge auf dem Thronwagen, die Platzkonzerte und die stimmungsvolle Unterhaltung im Festzelt.
Zudem fiel meine Amtszeit in das Jahr des 1200-jährigen Bestehens von Büdesheim, das gemeinsam gefeiert wurde.
Zusammen mit meinen beiden Hofdamen durfte ich während meiner Amtszeit viele Veranstaltungen im gesamten Rhein-Main-Gebiet besuchen und dabei zahlreiche Hoheiten und engagierte Menschen kennenlernen.
Besonders beeindruckend waren für mich der Empfang der hessischen Hoheiten im Schloss Biebrich beim damaligen Ministerpräsidenten sowie der Rosenkorso in Steinfurth, an dem wir mit dem Thronwagen teilnehmen durften.
Gerne erinnere ich mich an gemeinsame Besuche auf Festen in der Umgebung und die fröhliche Stimmung auf Märkten. Aber auch die Veranstaltungen innerorts bleiben mir besonders im Gedächtnis. Ob beim Kinderfasching mit den jüngsten Büdesheimerinnen und Büdesheimern oder bei Besuchen im Altenhilfezentrum.
Vor allem aber werde ich die wunderbaren Begegnungen mit Menschen in Erinnerung behalten. Die Zeit als Laternenkönigin wird mir unvergesslich bleiben.
Kim II. (2018)
Darum bin ich Laternenkönigin geworden:
Schon als kleines Kind habe ich davon geträumt, Laternenkönigin zu werden. Es war mir eine große Freude, Büdesheim auf sämtlichen Festen würdevoll zu vertreten.
Das ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Das schönste Erlebnis in dieser Zeit war definitiv unser Laternenfest! Vier Tage voller Freude und Spaß, ob im Festzelt, auf dem Platz oder am Rathaus. Beim Festzug auf dem Thronwagen mitzufahren, wird mir immer in Erinnerung bleiben!
Karina I. (2019-2022)
Darum bin ich Laternenkönigin geworden:
Seit meiner Geburt lebe ich in Schöneck und mein größter Kindheitstraum war, einmal Laternenkönigin zu sein. 2019 ging mein Traum in Erfüllung.
Das ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Meine Krönung zur 61. Laternenkönigin fand in festlicher, familiärer Atmosphäre in der SKV-Turnhalle statt.
Die Hit-Radio FFH Hit Arena war ein voller Erfolg.
Sich auf dem Krönungswagen dem Publikum zu präsentieren ist ein unbeschreibliches Gefühl.
Alle Veranstaltungen, bei denen ich zu Besuch sein durfte, sind mir in guter Erinnerung geblieben. Ich lernte dadurch sehr viele nette Menschen kennen.
Meine besonderen Highlights waren das Deutsche Königinnen-Treffen in Traunstein und das Rosenfest in Steinfurth.
Leider fiel meine Amtszeit in die Corona-Pandemie, deshalb begleitete ich das Amt von 2019–2022.
Ich bin unendlich dankbar, dass ich Büdesheim als 61. Laternenkönigin Karina I. repräsentieren durfte.
Karina II. (2024)
Darum bin ich Laternenkönigin geworden:
Büdesheimer Laternenkönigin wollte ich werden, zum einen, da ich in meiner dreijährigen Hofdamenzeit während Corona gemerkt hatte, wie viel Spaß mir dieses Amt bereitet.
Zum anderen fiel mir durch die Arbeit bei Augenoptik Kerschbaumer auf, wie herzlich und freundlich die Büdesheimer doch sind. So einen Ort vertritt man natürlich sehr gerne als Laternenkönigin.
Das ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Von bestimmten besonderen Erlebnissen in unserem Amtsjahr möchte ich im Folgenden gerne erzählen:
Zum einen der Karneval beim SKV Büdesheim mit dem Motto „Beusem ahoi!“. Durch unseren Sitz im Elferrat tauschten wir mal Krone und Kleid gegen Matrosenmütze und Hemd aus! War ein wirklich lustiger Abend!Des Weiteren der Hessentags-Umzug in Bad Vilbel, bei dem wir mit dem Thronwagen mitfahren durften. Während der Geschenkübergabe am Ende des Umzugs dachte der Fernsehmoderator, ich würde unser schönes Laternenzepter dem hessischen Ministerpräsidenten schenken, aber tut mir leid!- Er ist und bleibt im Besitz der amtierenden Büdesheimer Laternenkönigin!
Unser 20. und letzter Termin war beim Mirabellenfest in Obernburg. Dort wurde ein Schießwettbewerb veranstaltet, bei dem ich den dritten Platz erzielte. Dieser Wettbewerb hatte uns so gut gefallen, dass wir auch einen bei unserer Abschiedsfeier bei den Schützen veranstalteten. Bei diesem schoss ich aufgeregt im weißen Ballkleid und erreichte sogar den zweiten Platz. Ich wusste zuvor nicht, dass ich überhaupt ein Talent in dieser Richtung besitze.
Elena I. (2025)
Darum bin ich Laternenkönigin geworden:
Ich bin Laternenkönigin geworden, um Büdesheim repräsentieren zu dürfen und unsere Familientradition fortzusetzen.
Man sammelt Erlebnisse und Erfahrungen, die nur einmalig sind und erhält in diesem Jahr viele neue Bekanntschaften und Freundschaften im Umkreis.
Das ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Besonders in Erinnerung geblieben sind mir der magische Krönungsabend sowie die zauberhaften Umzüge durch ein bunt beleuchtetes Büdesheim.

















































































